Mit welchen Kosten müssen Käufer rechnen?

Kaufnebenkosten – das kommt auf Sie als Käufer zu

Die Kaufnebenkosten sollten Sie bei der Finanzierungsplanung für Ihre Wunschimmobilie nicht vergessen. Insgesamt kann dieser Kostenfaktor rund 15 Prozent des Kaufpreises zusätzlich ausmachen. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Nebenkosten auf Sie zukommen. Einen Teil davon können Sie unter Umständen auch durch Eigenleistung senken.

Immobilie im Alter

Kosten für Makler, Notar und Finanzamt

Notar- und Gerichtsgebühren, die Grunderwerbsteuer sowie die Maklerprovision – diese Kosten berechnen sich nach prozentualen Werten (gemessen am Kaufpreis) und können von Ihnen in der Höhe nicht beeinflusst werden.

Notar- und Gerichtsgebühren

Damit ein Immobilienkauf rechtswirksam wird, muss ein Notar den Kaufvertrag erstellen. In Deutschland ist dies gesetzlich festgeschrieben. Bei einem gemeinsamen Termin unterschreiben Käufer und Verkäufer den Vertrag, nachdem er gemeinschaftlich besprochen und gegebenenfalls noch geändert wurde.

Als Käufer müssen sie diese Vertragserstellung und auch die Eintragung ins Grundbuch bezahlen. Im Letzteren werden Auflassungsvormerkung, Grundschuldbestellung und Eigentümerwechsel dokumentiert. In der Regel betragen die dafür festgelegten Gebühren rund zwei Prozent des Kaufpreises.

Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer können sowohl Käufer als auch Verkäufer übernehmen. In den meisten Fällen wird dies aber auf den Käufer übertragen, was im Kaufvertrag festgehalten wird. Deutschlandweit unterscheidet sich die Höhe innerhalb der Bundesländer.

In Nordrhein Westfalen werden 6,5 Prozent des Kaufpreises fällig. Sie können diese Kosten unter Umständen direkt steuerlich geltend machen, wenn Sie die Immobilie sofort vermieten. Lassen Sie sich dazu vorab von einem Steuerberater beraten.

Maklerprovision

Wenn ein Makler den Verkauf einer Immobilie durchführt, dann tragen Sie als Käufer auch einen Teil der Maklerprovision. Die Höhe ist in den einzelnen Bundesländern verschieden. In Nordrhein Westfalen teilen sich Käufer und Verkäufer die Kosten. Der Anteil für Sie als Käufer liegt bei RE/MAX Immobilien in Köln bei drei Prozent des Kaufpreises (zzgl. Mehrwertsteuer).

Diese Kaufnebenkosten können Sie selbst steuern

Neben den prozentualen Kosten gibt es zwei Positionen, die Sie selbst steuern können. Zum einen durch Eigenleistung und zum anderen durch den individuellen Geschmack.

Renovierungs- und Modernisierungskosten

Diese Kosten sind von Immobilie zu Immobilie verschieden. Natürlich hängen sie auch von Ihren Veränderungswünschen ab. Wollen Sie nur ein paar neue Tapeten kleben und können dies selbst tun? Oder müssen Sie das in die Jahre gekommene Haus eventuell komplett sanieren?

Hier sind große Spannen möglich. Machen Sie sich vor dem Kauf Gedanken darüber, was Sie verändern wollen bzw. eventuell sogar erneuern müssen. Bei größeren Umbauten sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann kontaktieren, der Ihnen bei der Kostenplanung behilflich sein kann.

Die individuellen Anschaffungs- und Umzugskosten

Hier haben Sie besonders viel Spielraum. Übernehmen Sie die Möbel aus Ihrem alten Zuhause oder richten Sie sich komplett neu ein? Nutzen Sie ein professionelles Umzugsunternehmen oder übernehmen Sie den Umzug selbst? Auch können Möbel, die noch in der Immobilie stehen, Kosten für eine mögliche Entsorgung nach sich ziehen. Auf diesen Faktor haben Sie sehr großen Einfluss und können nach eigenem gusto Entscheidungen treffen.

Haben Sie Fragen zu den Kaufnebenkosten? Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung. Sprechen Sie uns einfach an!

Quelle: remax.de
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